Wasserspender für Gesundheitseinrichtungen

Hygiene ist kein Extra.
Sie ist die Grundlage.

Wo Menschen besondere Fürsorge brauchen, verdient auch ihr Trinkwasser besondere Aufmerksamkeit. maxwater verbindet passende Filtertechnik, Firewall®-UV-C-Technologie und verbindlich geplanten Service – für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Reha und Ordinationen in Österreich.

maxwater WL7 im Krankenhausumfeld mit Ärztin und Pflegepersonal
Unser Anspruch

Besondere Anforderungen.
Besondere Sorgfalt.

Eine gute Lösung beginnt für uns vor der Geräteauswahl: Wer trinkt hier? Wie wird gezapft? Welche Anforderungen stellt die Einrichtung an Wasserqualität, Reinigung und Dokumentation? Und wer trägt im Alltag die Verantwortung?

Menschen mit geschwächtem Immunsystem brauchen eine besonders sorgfältige Bewertung ihres Versorgungsumfelds. Deshalb stimmen wir die technische Auswahl und das Betriebskonzept mit den Hygiene-Verantwortlichen Ihrer Einrichtung ab. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Trinkwasserinstallation, Gerät, Filter, Nutzung und Betreuung.

Unser Maßstab: nachvollziehbar planen, fachgerecht betreuen und vereinbarte Intervalle einhalten. Hygiene soll im Alltag funktionieren – nicht nur im Datenblatt gut aussehen.

Schutz am entscheidenden Punkt

Firewall®:
UV-C direkt am Wasserauslass.

Die patentierte Firewall®-Technologie behandelt das Wasser unmittelbar vor der Ausgabe mit UV-C-Licht. Die spezielle Doppelhelix führt es durch den bestrahlten Bereich. Der Schutz setzt damit dort an, wo das Wasser das Gerät verlässt.

Im WL7-Datenblatt wird die Bestrahlung des Ausgabebereichs zusätzlich als Schutz vor Rückverkeimung beschrieben. Gemeint ist das Eindringen von Mikroorganismen von außen über den Auslass zurück ins Gerät. Firewall® bildet hier eine technische Hygienebarriere.

Keimsperre bedeutet für uns: ein gezielter Schutzbaustein im Gesamtsystem. Die tatsächliche Wirksamkeit hängt von der konkreten Ausführung und dem vorschriftsmäßigen Betrieb ab. Reinigung, Filterwechsel und UV-Wartung gehören weiterhin dazu.

Firewall®-Technologie im Detail ↗

WL7-Datenblatt ansehen ↗
Firewall®-Herstellerillustration: UV-C-Bestrahlung entlang einer Doppelhelix
Filter und UV-C erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Die richtige Filterlösung.
Für die konkrete Anforderung.

Ein guter Geschmack ist wichtig. Eine belegte hygienische Eignung ebenfalls. Deshalb betrachten wir Filterleistung und mikrobiologische Schutzmaßnahmen getrennt und führen sie zu einem passenden Konzept zusammen.

01

Aktivkohle für die Wasseraufbereitung

Beim maxwater WL7 ist im vorliegenden Datenblatt ein GAC-Aktivkohlefilter vorgesehen. Aktivkohle kann – abhängig von Filtertyp und Leistungsnachweis – geschmacks- und geruchsbeeinflussende Stoffe reduzieren. Sie ist nicht automatisch eine Bakterienbarriere.

02

Zusätzliche Barrieren gezielt prüfen

Verlangt Ihr Hygieneplan eine mikrobiologische Filtration, prüfen wir dafür geeignete, kompatible Filterlösungen mit passenden Nachweisen. Die Bezeichnung „Feinfilter“ allein belegt weder eine Sterilfiltration noch den Rückhalt bestimmter Erreger.

03

Wechsel gehört zur Leistung

Ausgewählt wird nach Wasserbeschaffenheit, geforderter Rückhaltung, Durchfluss und Gerätekonfiguration. Wechsel richten sich nach Herstellerfrist und Kapazität; besondere Nutzungsbedingungen können kürzere Abstände erfordern.

Was wir vor der Auswahl festhalten: Filtertyp, nachgewiesene Leistung, zulässige Einsatzbedingungen, Wechselgrenzen und die Abstimmung mit dem Gerät. So vergleichen Sie konkrete Lösungen statt allgemeiner Filterversprechen.
Mehr zur Auswahl von Wasserfiltern ↗
Für sensible Versorgungsbereiche

Verantwortung beginnt
mit der richtigen Abgrenzung.

Für die Versorgung stark immunsupprimierter Patientinnen und Patienten können zusätzliche Vorgaben gelten. Eine allgemeine Produkteignung für das Gesundheitswesen ersetzt keine Freigabe für eine konkrete Station oder Patientengruppe.

Die Auswahl erfolgt deshalb gemeinsam mit der zuständigen Krankenhaushygiene. Diese legt auch fest, ob zusätzliche Filterbarrieren, mikrobiologische Kontrollen oder andere Formen der Trinkwasserversorgung erforderlich sind.

maxwater WL7 und maxwater WL8 werden hier nicht als Sterilwassergeräte beworben. Trinkwasser aus einem Wasserspender ist kein Ersatz für sterile Flüssigkeiten bei medizinischen Anwendungen.

Technik braucht verlässliche Betreuung

Ein Wartungstermin ist keine
unverbindliche Empfehlung.

Für sensible Einrichtungen planen wir den Service vom Einsatzbereich aus. Ein pauschales Jahresintervall für jedes Gerät und jede Station wäre dafür zu grob. Maßgeblich sind die Unterlagen der konkreten Ausführung, die Nutzung und Ihr Hygieneplan.

1

Vor Inbetriebnahme

Standort, Zuleitung und Nutzung abstimmen. Geräte- und Filterkonfiguration festlegen. Zuständigkeiten für Pflege, Wartung und Störungen benennen.

2

Im täglichen Betrieb

Eingewiesenes Personal übernimmt die vorgesehenen Reinigungs- und Pflegeschritte. Gefäße berühren den Auslass nicht; Tropftasse und Ausgabebereich werden gemäß Anleitung betreut.

3

Zum vereinbarten Termin

Filter- und UV-Service, technische Kontrolle und erforderliche Sanitisation durch geschulte Techniker. Durchgeführte Arbeiten und nächsten Termin nachvollziehbar dokumentieren.

4

Bei Abweichungen

Störungen, längere Stillstände oder auffällige Befunde nach dem abgestimmten Ablauf behandeln. Erforderliche Außerbetriebnahme und Wiederfreigabe mit den Verantwortlichen klären.

Den konkreten Leistungsumfang und die Intervalle vereinbaren wir vorab. Herstellerfristen werden nicht allein deshalb verlängert, weil ein Gerät wenig genutzt wird. Bei öffentlichen Trinkwasserwarnungen entscheidet der abgestimmte Maßnahmenplan; ein Filter oder UV-System ersetzt keine behördlichen Vorgaben.

Unsere Empfehlung für erhöhte Hygieneansprüche

maxwater WL7 Firewall®

Unabhängige Laborkontrolle auf Wunsch

Hygiene prüfen.
Mit HYGIENICUM aus Graz.

Technische Schutzmaßnahmen und ein eingehaltenes Serviceintervall sind die Basis. Eine mikrobiologische Untersuchung ergänzt sie um einen unabhängigen Befund. Auf Wunsch organisieren wir die Beprobung mit unserem unabhängigen Laborpartner HYGIENICUM GmbH, Institut für Lebensmittelsicherheit und Hygiene in Graz.

HYGIENICUM führt Wasseruntersuchungen durch und ist nach EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die eingesetzten Verfahren und der zutreffende Akkreditierungsumfang werden für den konkreten Auftrag geklärt. Umfang, Probenahmestellen, Termin und Kosten stimmen wir vor der Beauftragung ab.

Welche Mikroorganismen werden untersucht?

Zum gewünschten Untersuchungsprogramm gehören insbesondere Legionellen, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa. Welche weiteren Parameter sinnvoll sind, legen Labor und Hygiene-Verantwortliche anhand des Standorts fest.

Legionellen

Legionella-Arten sind Umweltbakterien, die sich unter geeigneten Bedingungen in wasserführenden Systemen vermehren können. Eine Infektion betrifft vor allem die Lunge: Der typische Übertragungsweg ist das Einatmen belasteter Wassertröpfchen; auch Aspiration kann eine Rolle spielen. Die Untersuchung wird deshalb nach Installation, Exposition und Nutzergruppe geplant.

Escherichia coli (E. coli)

E. coli ist ein Darmbakterium und ein wichtiger Hinweis auf fäkale Verunreinigung des Wassers. Ein Nachweis erfordert die fachliche Bewertung und Suche nach der Eintragsquelle. Die Untersuchung auf E. coli ist nicht gleichbedeutend mit einem speziellen Test auf einzelne krankmachende Varianten wie EHEC.

Pseudomonas aeruginosa

Dieser feuchtigkeitsliebende Umweltkeim kann wasserführende Bauteile und Biofilme besiedeln. Als opportunistischer Erreger ist er besonders für geschwächte Menschen relevant. Ein Nachweis kann auf eine Besiedlung der Installation oder des Geräts hinweisen und erfordert eine gezielte Ursachenklärung.

Weitere Parameter nach Bedarf

Intestinale Enterokokken sind weitere Indikatoren für fäkale Einträge. Coliforme Bakterien können auf hygienische Schwachstellen hinweisen; sie bedeuten nicht automatisch eine fäkale Verunreinigung. Koloniezahlen bei 22 °C und 37 °C geben Hinweise auf die allgemeine mikrobiologische Beschaffenheit und Veränderungen im System – sie sind kein Nachweis einer einzelnen Keimart.

01

Fragestellung festlegen

Routinekontrolle, Inbetriebnahme oder Abklärung eines auffälligen Befunds? Gemeinsam werden Ziel, Untersuchungsparameter und Probenahmestellen festgelegt – gegebenenfalls am Zulauf und am Geräteauslass.

02

Fachgerecht beproben

Probenahme, geeignete Gefäße, Dokumentation und Transport erfolgen nach Laborvorgaben. Ob vor der Entnahme gespült oder der Auslass desinfiziert wird, richtet sich nach der Fragestellung; dies beeinflusst die Aussage des Befunds.

03

Befund einordnen

Das Labor untersucht die vereinbarten Parameter. Ergebnisse werden mit Probenahmebedingungen und den für den Einsatz geltenden Beurteilungskriterien betrachtet. Ein unauffälliger Befund ist eine Momentaufnahme.

04

Maßnahmen abstimmen

Bei Auffälligkeiten klären Betreiber, Labor und Hygiene-Verantwortliche die nächsten Schritte. maxwater übernimmt die vereinbarten technischen Maßnahmen. Erforderliche Nachkontrolle und Wiederfreigabe werden gezielt festgelegt.

Eine Laboruntersuchung ersetzt weder tägliche Pflege noch Wartung. Wiederholungen richten sich nach Hygieneplan, Risiko und Befund – nicht nach einem pauschalen Intervall für alle Einrichtungen.

Fachliche Grundlagen zur Laborkontrolle

HYGIENICUM: Leistungen und Akkreditierung · AGES: Legionellen · Med Uni Graz: Untersuchungsparameter · IKM: Legionellen und Pseudomonas aeruginosa

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Hygiene.

Verhindert Firewall® jede Verkeimung?

Firewall® unterstützt die Wasserhygiene direkt am Ausgabepunkt; beim maxwater WL7 beschreibt das Datenblatt auch den Schutz vor Rückverkeimung. Daraus folgt keine Garantie für ein dauerhaft keimfreies Gesamtsystem unter allen Bedingungen. Maßgeblich bleiben korrekter Betrieb, Pflege und Wartung.

Ist ein Aktivkohlefilter ein Sterilfilter?

Nein. Die jeweilige Funktion muss am konkreten Filter und seinem Leistungsnachweis beurteilt werden. Für einen geforderten mikrobiologischen Rückhalt braucht es eine dafür geeignete und belegte Lösung.

Wie oft müssen Filter und UV-System gewartet werden?

Nach den Herstellerangaben der konkreten Geräteausführung, den Filtergrenzen und dem Hygieneplan Ihrer Einrichtung. Wir vereinbaren diese Fristen im Servicekonzept; bei besonderen Anforderungen können engere Intervalle nötig sein.

Ist die WL-Serie für immungeschwächte Menschen geeignet?

Das lässt sich nicht pauschal für jede Patientengruppe beantworten. Für besonders gefährdete Personen beurteilt die zuständige Krankenhaushygiene die gesamte Trinkwasserversorgung und die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Wir liefern dazu die technischen Unterlagen der vorgesehenen Lösung.

Ersetzt ein antimikrobieller Oberflächenschutz die Reinigung?

Nein. Solche Ausstattungen sind produktspezifische Ergänzungen. Sie sind kein Ersatz für den Reinigungsplan und keine pauschale Zusage eines Infektionsschutzes für die Nutzer.

Gemeinsam sorgfältig planen

Reden wir über Ihre Anforderungen.
Bis ins hygienische Detail.

Bringen Sie Ihre Fragen mit – und gerne die Verantwortlichen für Hygiene, Pflege und Haustechnik. Wir besprechen Einsatzbereich, Wasserqualität, Gerätekonfiguration und Service. Unverbindlich. Danach wissen Sie mehr als vorher.

Lassen Sie uns miteinander sprechen ↗

Bitte keine personenbezogenen Patienten- oder Gesundheitsdaten in das Kontaktformular eingeben.

Technische Grundlagen & weiterführende Informationen

Die Aussagen beziehen sich auf die jeweils genannte Technik und Ausführung. Herstellerunterlagen und das Hygiene-/Betriebskonzept Ihrer Einrichtung sind für die konkrete Auswahl entscheidend.

Zum Ratgeber: Wasserspender in Gesundheitseinrichtungen planen ↗

Datenblätter

maxwater PRO 20
maxwater PRO 30/45: kalt – ungekühlt – sparkling
maxwater PRO 30/45: heiß – kalt – ungekühlt – sparkling
maxwater VISION
maxwater HYDRAZON: kalt – ungekühlt – sparkling
maxwater HYDRAZON: heiß – kalt – ungekühlt – sparkling
maxwater Blu2Go
maxwater Blu Juice